Ellenbogen

Tennisarm: was dagegen hilft — Behandlung in Köln

Die häufigste Frage, mit der Menschen mit Schmerzen am äußeren Ellenbogen zu uns kommen, lautet: Was tun gegen den Tennisarm? Die ehrliche Kurzantwort besteht aus drei Teilen. Erstens: Die Belastung anpassen, die den Schmerz auslöst — nicht den Arm ruhigstellen. Zweitens: Ein gezieltes Kräftigungsprogramm für die Unterarmstrecker, konsequent über Wochen. Drittens: Geduld, denn ein Tennisarm bessert sich in den allermeisten Fällen auch von selbst, nur eben langsam. Alles andere — Stoßwelle, Eigenblut, Spritzen — sind Ergänzungen mit deutlich schwächerer Datenlage, und wir sagen Ihnen auf dieser Seite, wie schwach sie genau ist. In unserer orthopädischen Praxis im Kölner Agnesviertel sichern wir zunächst die Diagnose mit Untersuchung und Ultraschall — denn nicht jeder Schmerz am äußeren Ellenbogen ist ein Tennisarm — und stellen dann ein Behandlungskonzept auf, das zu Ihrem Beruf und Ihrem Sport passt.

Was die Studienlage insgesamt sagt

Wir stellen die Datenlage bewusst an den Anfang, weil sie erklärt, warum wir manches empfehlen und anderes nicht.

  • Der natürliche Verlauf ist günstig. In einer niederländischen Studie mit 185 Patientinnen und Patienten lag die Erfolgsrate nach einem Jahr bei 83 Prozent unter reinem Abwarten und bei 91 Prozent mit Physiotherapie (Smidt et al., Lancet 2002). Der Unterschied ist real, aber kleiner, als viele erwarten. Physiotherapie und Training wirken vor allem auf dem Weg dorthin: früher weniger Schmerz, bessere Griffkraft, weniger Rückfälle.
  • Kortison verschlechtert das Ergebnis auf Sicht eines Jahres. In derselben Studie war Kortison nach sechs Wochen klar vorn, nach einem Jahr lag die Erfolgsrate aber nur bei 69 Prozent. In einer australischen Studie mit 165 Patienten waren nach einem Jahr 83 Prozent nach Kortison und 96 Prozent nach einer Placebo-Spritze vollständig erholt oder deutlich gebessert; Rückfälle traten nach Kortison bei 54 Prozent auf, nach Placebo bei 12 Prozent (Coombes et al., JAMA 2013). Das ist ungewöhnlich deutlich: Die Behandlung schneidet langfristig schlechter ab als gar keine Behandlung.
  • Für die Stoßwellentherapie ist der Nutzen nicht eindeutig belegt. Der IGeL-Monitor des Medizinischen Dienstes bewertet die Stoßwellentherapie beim Tennisarm als „unklar“: weder Hinweise auf einen Nutzen noch auf einen Schaden (IGeL-Monitor). Ein Nutzen ist damit nicht ausgeschlossen, aber mit den vorhandenen Studien nicht nachgewiesen.
  • Für die Eigenbluttherapie ist die Datenlage schwach. Eine Auswertung von 13 Studien fand, dass eine PRP-Injektion nach drei und sechs Monaten besser abschnitt als eine Kortison-Injektion, während Kortison nach einem Monat vorn lag. Die Autoren bewerten die Studienqualität nur als mäßig (Hohmann et al., J Shoulder Elbow Surg 2023). Wichtig für die Einordnung: Verglichen wurde überwiegend mit Kortison — und Kortison schneidet langfristig schlechter ab als Abwarten. Ein Vorteil der Eigenbluttherapie gegenüber dem natürlichen Verlauf lässt sich aus diesen Daten nicht ableiten.

Für unsere Praxis heißt das: Belastungsanpassung und Sehnentraining sind die Behandlung. Stoßwelle und Eigenblut sind Ergänzungen für hartnäckige Verläufe, über deren unklare Studienlage und deren Kosten wir Sie vorher offen informieren. Kortison setzen wir beim Tennisarm nicht ein.

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Was wir konkret empfehlen

Belastung anpassen, nicht ruhigstellen

Auslösende Bewegungen reduzieren wir gezielt, der Arm bleibt aber in Bewegung. Dazu gehören Pausen bei wiederholten Greif- und Drehbewegungen, eine Anpassung von Arbeitsplatz, Werkzeug oder Sportgerät und bei Sportlerinnen und Sportlern ein Blick auf Technik, Griffstärke und Schlägergewicht. Vollständige Schonung verzögert die Erholung eher, weil die Sehne die Belastungsreize braucht.

Sehnentraining: der Kern der Behandlung

Die Sehne gewöhnt sich durch dosierte, langsam gesteigerte Belastung wieder an Kraft. Kern ist deshalb ein Übungsprogramm für die Unterarmstrecker mit betont langsamen, bremsenden Bewegungen, ergänzt um Dehnung der verspannten Muskulatur. Entscheidend ist nicht die einzelne Übung, sondern die Regelmäßigkeit über Wochen. Leichte Schmerzen während der Übung, die danach rasch abklingen, sind dabei akzeptabel; Schmerzen, die bis zum nächsten Tag anhalten, sind ein Zeichen, die Last zu reduzieren. Eine Anleitung finden Sie im Ratgeber Übungen und Reha-Programm beim Tennisellenbogen. Reicht das Eigenprogramm nicht aus oder sind Schulter und Nacken mitbeteiligt, verordnen wir Physiotherapie.

Bandage, Kälte, Schmerzmittel

Eine Epicondylitis-Spange oder Bandage kann die Zugbelastung am Sehnenansatz im Alltag verringern und wird von vielen als spürbare Entlastung beschrieben. Kälte lindert akute Schmerzen. Entzündungshemmende Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Diclofenac können vorübergehend helfen, das Training überhaupt möglich zu machen. Sie ersetzen es nicht, und sie verändern den Verlauf nicht.

Fokussierte Stoßwellentherapie

Bei der fokussierten Stoßwellentherapie werden Schallwellen auf den Sehnenansatz gerichtet. Die Annahme dahinter ist, dass dies Durchblutung und Umbauvorgänge im Gewebe anregt. Belegt ist dieser Nutzen beim Tennisarm nicht — der IGeL-Monitor stuft ihn als unklar ein, siehe oben. Wir bieten die Stoßwelle deshalb nur bei hartnäckigen Verläufen an, wenn Training und Belastungsanpassung über Monate nicht ausreichend geholfen haben, und erst nach einem Gespräch darüber, dass es sich um eine Behandlung ohne Wirknachweis handelt.

Eigenbluttherapie (ACP/PRP)

Bei der Eigenbluttherapie wird aus Ihrem Blut ein Plasma mit hohem Anteil an Blutplättchen gewonnen und an den Sehnenansatz gespritzt. Die Überlegung: Die körpereigenen Botenstoffe sollen dem Gewebe bessere Bedingungen für die Reparatur geben. Wie oben beschrieben, ist die Studienlage dafür schwach. Wir setzen sie als Option bei langen Verläufen ein, wenn die Basistherapie ausgereizt ist und Sie die unsichere Datenlage und die Kosten kennen.

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Was ein Tennisarm ist und wie er entsteht

Ein Tennisarm ist eine schmerzhafte Überlastung der Sehnenansätze der Unterarmstrecker am äußeren Knochenvorsprung des Ellenbogens. Medizinisch heißt er Epicondylitis lateralis humeri oder Epicondylopathia radialis humeri, im Alltag auch Tennisellenbogen. Die betroffenen Muskeln strecken Handgelenk und Finger und stabilisieren die Hand beim Greifen.

Trotz des Namens entsteht er nur selten beim Tennis. Häufiger sind Computerarbeit, Handwerk und andere Tätigkeiten mit wiederholten Greif- und Drehbewegungen die Auslöser. Im Sehnenansatz steht meist weniger eine klassische Entzündung im Vordergrund als ein Umbau des Sehnengewebes durch dauerhafte Überlastung. Genau deshalb wirkt eine reine Entzündungshemmung auf Dauer wenig, und die Sehne braucht stattdessen passende Belastung und Zeit.

Typische Risikofaktoren sind wiederholte Arm- und Handgelenksbewegungen im Sport (Tennis, Squash, Padel, Klettern, Krafttraining mit hoher Griffbelastung), belastende Armbewegungen im Beruf, ein ungünstig eingerichteter Arbeitsplatz oder eine ungeeignete Ausrüstung sowie eine plötzliche Steigerung der Belastung, etwa bei einem Umzug oder einem neuen Hobby.

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Welche Beschwerden typisch sind

  • Druck- und Belastungsschmerz an der Außenseite des Ellenbogens, der sich bei bestimmten Bewegungen verstärkt.
  • Schmerzen, die in den Unterarm bis zum Handgelenk ausstrahlen.
  • Schwäche beim Greifen und Halten — schon ein Händedruck oder das Anheben einer Tasse wird unangenehm.
  • Im längeren Verlauf auch dumpfer Schmerz in Ruhe und nachts.

Einen ersten Eindruck gibt der Ratgeber Selbsttest bei Schmerzen am äußeren Ellenbogen. Er ersetzt keine Untersuchung.

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Wie wir die Diagnose sichern

Die Diagnose stellen wir in der Regel durch Gespräch und körperliche Untersuchung. Wir erfragen das Belastungsprofil aus Beruf, Sport und Alltag, prüfen mit Funktionstests, ob Strecken des Handgelenks oder des Mittelfingers gegen Widerstand den typischen Schmerz auslöst, und tasten den Sehnenansatz ab. Der Ultraschall in der Praxis zeigt häufig die Veränderungen im Sehnenansatz und sichert die Diagnose ab.

Weitergehende Bildgebung brauchen wir nur, wenn etwas nicht zum typischen Bild passt: Mit der digitalen Volumentomographie (DVT) oder einem MRT schließen wir knöcherne und Gelenkursachen aus. Besteht der Verdacht auf eine Nervenbeteiligung — der Speichennerv kann einen Tennisarm nachahmen —, kann eine EMG-Messung weiterhelfen. Schulter und Halswirbelsäule untersuchen wir immer mit, weil Beschwerden von dort in den Unterarm ausstrahlen können.

Was es sonst sein kann

  • Golferarm: Der Schmerz sitzt an der Innenseite des Ellenbogens, am Ansatz der Beugemuskeln. Die Behandlung folgt denselben Grundsätzen.
  • Schleimbeutelentzündung: Eine Schwellung an der Ellenbogenspitze spricht eher für eine Bursitis, siehe Ratgeber Schleimbeutelentzündung am Ellenbogen.
  • Nervenengpass: Kribbeln oder Taubheit im kleinen Finger deuten auf den Ellennerv hin, siehe Ratgeber Sulcus-ulnaris-Syndrom.
  • Halswirbelsäule: Eine Nervenreizung im Nacken kann in den Unterarm ausstrahlen und einen Tennisarm vortäuschen.

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Wann eine Operation infrage kommt

Selten. Eine Operation kommt erst in Betracht, wenn die Beschwerden trotz konsequenter konservativer Behandlung über mindestens sechs Monate bestehen bleiben, die Diagnose gesichert ist und der Alltag deutlich eingeschränkt bleibt. Dabei wird das geschädigte Sehnengewebe am Ansatz entfernt, offen oder arthroskopisch. Danach folgt eine Nachbehandlung mit schrittweisem Belastungsaufbau.

Risiken und Nebenwirkungen

Ein Tennisarm ist nicht gefährlich, kann aber über viele Monate Arbeit und Sport einschränken. Die Stoßwellentherapie kann während der Anwendung schmerzhaft sein und vorübergehend Rötungen oder kleine Blutergüsse verursachen. Nach einer Eigenblut-Injektion sind für ein bis zwei Tage Spannungsgefühl und Schmerzen möglich, sehr selten eine Infektion. Wiederholte Kortison-Spritzen können das Sehnengewebe schwächen. Über die Risiken einer Operation klären wir gesondert auf.

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Wie lange dauert ein Tennisarm, und wann geht Sport wieder?

Rechnen Sie in Monaten, nicht in Wochen. Die Studien zeigen übereinstimmend, dass nach einem Jahr die große Mehrheit deutlich gebessert ist — mit Behandlung etwas häufiger und meist früher als ohne. Wer zu früh wieder voll belastet oder nur auf schnelle Schmerzlinderung setzt, riskiert einen langen, wechselhaften Verlauf mit Rückfällen.

Zurück zum Sport geht es stufenweise: Sobald Alltagsbelastungen gut vertragen werden und die Griffkraft zurückkehrt, steigern wir Umfang und Intensität. Bei Schlägersportarten lohnt sich vorher ein Blick auf Technik, Griffstärke und Schlägergewicht. Ausdauersport und Training anderer Körperregionen sind in der Zwischenzeit fast immer möglich.

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Kosten und Kasse

Wir behandeln gesetzlich und privat Versicherte. Diagnostik und Standardtherapie sind bei medizinischer Indikation Kassenleistung — das gilt für den weitaus größten Teil der Behandlung eines Tennisarms.

  • Kassenleistung bei Indikation: Untersuchung, Ultraschall, bei Bedarf Röntgen oder MRT, Physiotherapie auf Verordnung sowie eine medizinisch notwendige Operation.
  • Fokussierte Stoßwellentherapie: Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen sie beim Tennisarm nicht (IGeL-Monitor). Für gesetzlich Versicherte ist sie eine Selbstzahlerleistung. Was eine Sitzung kostet und wie viele Sitzungen sinnvoll wären, besprechen wir vor Behandlungsbeginn; den Betrag halten wir schriftlich fest, bevor die erste Anwendung stattfindet.
  • Eigenbluttherapie (ACP/PRP): 150 bis 250 Euro pro Sitzung, 450 bis 750 Euro für eine Serie von drei Sitzungen, abgerechnet nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Für gesetzlich Versicherte ist sie eine Selbstzahlerleistung. Private Krankenversicherungen übernehmen die Kosten in der Regel, wenn eine medizinische Indikation dokumentiert ist; der Umfang hängt vom Tarif ab. Die Beihilfe erstattet bei entsprechender Indikation meist anteilig.

Wovon der Betrag abhängt: von der Zahl der Sitzungen, vom Aufwand je Sitzung und vom Steigerungssatz nach GOÄ. Bei privat Versicherten hängt der erstattete Anteil zusätzlich vom Tarif ab — hier lohnt eine Rückfrage bei der Versicherung, bevor wir beginnen. Den voraussichtlichen Kostenumfang besprechen wir vor Behandlungsbeginn und halten ihn schriftlich fest.

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Termin in unserer Praxis im Agnesviertel

Sie finden uns in der Riehler Str. 36, 50668 Köln, im Agnesviertel in der Neustadt-Nord, wenige Minuten vom Ebertplatz entfernt. Mit Bus und Bahn fahren Sie bis zur KVB-Haltestelle Ebertplatz, mit dem Auto erreichen Sie das Parkhaus über die Einfahrt in der Wörthstraße. Unsere Patientinnen und Patienten kommen aus der Kölner Innenstadt, aus Nippes, Riehl, Ehrenfeld, Deutz und Mülheim sowie aus Leverkusen, Bergisch Gladbach, Pulheim, Frechen, Hürth, Brühl, Dormagen und Bonn.

Den Tennisarm behandeln bei uns Dr. med. Andreas Schuler, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie mit Schwerpunkt konservative Orthopädie und Sportverletzungen, und Dr. med. Christian Fluck, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie mit FIFA Diploma in Football Medicine.

Termin vereinbaren: online über Doctolib oder telefonisch unter 0221 95587870. Bringen Sie vorhandene Befunde und Bilder mit.

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Häufige Fragen zum Tennisarm

Wie geht ein Tennisarm wieder weg?

In den meisten Fällen durch eine Kombination aus angepasster Belastung und regelmäßigem Kräftigungstraining der Unterarmstrecker über Wochen bis Monate. Ein großer Teil der Erholung geht dabei auf den natürlichen Verlauf zurück; Training beschleunigt ihn und senkt das Rückfallrisiko.

Wie lange dauert es, bis ein Tennisarm weg ist?

Meist mehrere Monate. In Studien war nach einem Jahr die große Mehrheit deutlich gebessert, auch ohne aktive Behandlung. Mit gezieltem Training tritt die Besserung in der Regel früher ein.

Was sollte man bei einem Tennisarm nicht tun?

Den Arm vollständig ruhigstellen, das Training bei erster Besserung abbrechen, oder schmerzhafte Bewegungen mit Schmerzmitteln überdecken und unverändert weitermachen. Von wiederholten Kortison-Spritzen raten wir ab: Sie lindern kurzfristig, verschlechtern aber das Ergebnis nach einem Jahr.

Welche Übung hilft bei Tennisarm?

Bewährt sind langsame, bremsende Übungen für die Handgelenksstrecker, etwa das kontrollierte Absenken eines leichten Gewichts aus der Streckung, ergänzt um Dehnung. Die passende Last und Steigerung legen wir individuell fest — deshalb geben wir hier bewusst kein pauschales Programm vor, sondern zeigen Ihnen die Übungen im Termin.

Hilft eine Kortison-Spritze beim Tennisarm?

Kurzfristig ja, auf Sicht eines Jahres nicht. Studien zeigen nach zwölf Monaten schlechtere Ergebnisse und deutlich mehr Rückfälle als nach einer Placebo-Spritze. Deshalb setzen wir andere Behandlungen ein.

Bringt eine Stoßwellentherapie beim Tennisarm etwas?

Das ist offen. Der IGeL-Monitor bewertet den Nutzen als unklar — es gibt weder einen Wirknachweis noch Hinweise auf Schaden. Wir bieten sie nur bei hartnäckigen Verläufen und nach ausdrücklicher Aufklärung über diese Unsicherheit an.

Was kostet die Behandlung eines Tennisarms?

Diagnostik, Physiotherapie und eine notwendige Operation zahlt die Krankenkasse bei medizinischer Indikation. Selbstzahlerleistungen sind Stoßwelle und Eigenbluttherapie; die Eigenbluttherapie kostet 150 bis 250 Euro pro Sitzung, 450 bis 750 Euro für eine Serie von drei Sitzungen. Den Umfang und die Kosten besprechen wir vor Behandlungsbeginn.

Welcher Arzt behandelt einen Tennisarm?

Die Orthopädin oder der Orthopäde. Dort werden die Diagnose mit Untersuchung und Ultraschall gestellt, andere Ursachen abgegrenzt und der Therapieplan aufgestellt.

Muss ein Tennisarm operiert werden?

Nur selten. Eine Operation kommt erst nach mindestens sechs Monaten konsequenter konservativer Behandlung ohne ausreichende Besserung infrage.

Was ist der Unterschied zwischen Tennisarm und Golferarm?

Beim Tennisarm schmerzt die Außenseite des Ellenbogens, beim Golferarm die Innenseite. Betroffen sind jeweils die Sehnenansätze der Unterarmmuskeln, einmal der Strecker, einmal der Beuger.

Brauche ich eine Überweisung?

Nein. Sie können direkt einen Termin in unserer Sprechstunde vereinbaren, gesetzlich wie privat versichert.

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Termin in Köln: online über Doctolib oder telefonisch unter 0221 95587870. Sprechzeiten: Mo, Di, Do 8–18 Uhr, Mi, Fr 8–13 Uhr.

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