Therapie

Eigenbluttherapie (ACP/PRP) in Köln: Kosten, Ablauf und was die Studien hergeben

Die meisten Menschen, die wegen einer Eigenbluttherapie zu uns kommen, haben schon eine Menge darüber gelesen – und stehen vor zwei Fragen: Was kostet das, und bringt es überhaupt etwas? Beide Fragen beantworten wir auf dieser Seite so, wie wir sie auch in der Sprechstunde beantworten: mit konkreten Beträgen und mit einer ehrlichen Einordnung der Studienlage, die uneinheitlicher ist, als die Werbung für das Verfahren vermuten lässt. Danach können Sie entscheiden, ob sich ein Termin für Sie lohnt.

Die kurze Antwort vorweg

  • Kosten: 150 bis 250 Euro pro Sitzung, 450 bis 750 Euro für eine Serie von drei Sitzungen, abgerechnet nach GOÄ.
  • Kasse: Für gesetzlich Versicherte eine Selbstzahlerleistung (IGeL). Private Versicherungen und Beihilfe erstatten je nach Tarif und dokumentierter Indikation.
  • Studienlage: uneinheitlich. Am besten untersucht ist die Kniearthrose – und selbst dort widersprechen sich große Studien. Für andere Regionen ist die Datenlage dünner.
  • Was sie nicht kann: verlorenen Knorpel zurückbringen oder eine nötige Operation sicher vermeiden.
  • Verträglichkeit: gut, weil nur körpereigenes Material ohne Zusätze verwendet wird.
  • Ausfallzeit: keine 24 Stunden, keine schwere Belastung, keine Sauna, kein Alkohol.

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Was kostet die Eigenbluttherapie in Köln, und wer zahlt?

Die ACP/PRP-Eigenbluttherapie wird nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) abgerechnet. Wie hoch die Kosten im Einzelfall ausfallen, hängt davon ab, welches Gelenk oder welche Sehne behandelt wird, wie viele Sitzungen sinnvoll sind und ob eine Bildsteuerung der Injektion nötig ist. Deshalb legen wir den Umfang vor Behandlungsbeginn gemeinsam fest, und Sie erhalten vorab einen schriftlichen Kostenüberblick nach GOÄ.

  • Pro Sitzung: 150 bis 250 Euro
  • Serie von drei Sitzungen: 450 bis 750 Euro
  • Gesetzlich versichert: individuelle Gesundheitsleistung (IGeL). Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt sie nicht.
  • Privat versichert: Die Kosten werden in der Regel übernommen, wenn eine medizinische Indikation dokumentiert ist. Der Umfang hängt von Ihrem Tarif ab.
  • Beihilfe: bei entsprechender Indikation meist anteilige Erstattung.
  • Untersuchung und Diagnostik vorab – etwa Ultraschall oder Röntgen – sind bei medizinischer Indikation Kassenleistung und nicht Teil dieser Beträge.

Mehr zur Erstattungsfrage im Ratgeber Kosten der ACP- und PRP-Behandlung.

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Wie belastbar sind die Studien wirklich?

Diesen Abschnitt stellen wir bewusst vor den Ablauf, weil er über die Entscheidung mehr sagt als jede Beschreibung der Spritze. Zusammengefasst: Die Eigenbluttherapie ist kein Verfahren mit gesicherter Wirksamkeit. Sie ist ein Verfahren mit uneinheitlicher Evidenz, bei dem einzelne, gut gemachte Studien zu gegensätzlichen Ergebnissen kommen und die Qualität der verfügbaren Arbeiten stark schwankt. Das gilt auch für das am besten untersuchte Gelenk, das Knie.

Kniearthrose

  • Die Leitlinie ordnet sie nachrangig ein. Die deutsche S3-Leitlinie Gonarthrose sagt, dass plättchenreiches Plasma bei symptomatischer Kniearthrose in Betracht gezogen werden „kann“, wenn andere schmerzlindernde und funktionsverbessernde Maßnahmen nicht geeignet, nicht verträglich oder nicht wirksam sind. Sie weist ausdrücklich darauf hin, dass die Qualität der zugrunde liegenden Studien sehr unterschiedlich ist (AWMF 187-050, Empfehlung 27). Das ist eine bedingte Kann-Empfehlung für den nachgelagerten Einsatz, keine Empfehlung als Standardtherapie.
  • Eine große, hochwertige Studie fand keinen Effekt. In der australischen RESTORE-Studie mit 288 Patientinnen und Patienten mit leichter bis mittelgradiger Kniearthrose unterschieden sich drei PRP-Injektionen nach zwölf Monaten nicht von Injektionen mit Kochsalzlösung – weder beim Schmerz noch im Knorpelbefund (Bennell et al., JAMA 2021).
  • Metaanalysen sehen dagegen einen Vorteil. Eine Auswertung von 18 randomisierten Studien mit über 1.600 Kniearthrose-Patienten fand nach durchschnittlich elf Monaten eine stärkere Verbesserung im Arthrose-Score WOMAC mit PRP (44,7 Prozent) als mit Hyaluronsäure (12,6 Prozent); leukozytenarmes PRP, zu dem ACP gehört, schnitt besser ab als leukozytenreiches (Belk et al., Am J Sports Med 2021).
  • Warum das nicht zusammenpasst: Unter „PRP“ laufen sehr verschiedene Präparate – unterschiedliche Plättchenkonzentration, mit oder ohne weiße Blutkörperchen, unterschiedliche Injektionsintervalle. Dazu kommen unterschiedliche Patientengruppen und Vergleichsbehandlungen. Solange das nicht vereinheitlicht ist, bleibt die Gesamtaussage offen.

Tennisellenbogen

Gegenüber einer Scheininjektion fand eine Cochrane-Übersicht mit zehn Studien nach drei Monaten keinen klinisch bedeutsamen Vorteil von PRP (Karjalainen et al., Cochrane 2021). Im direkten Vergleich mit Kortison wirkte Kortison nach einem Monat besser, PRP nach drei und sechs Monaten (Hohmann et al., J Shoulder Elbow Surg 2023). Beide Übersichten bewerten die Studienqualität als eingeschränkt. Der Vergleich mit Kortison sagt also wenig darüber aus, ob die Injektion gegenüber Nichtstun etwas bringt – und genau das ist die Frage, die die Cochrane-Übersicht eher verneint. Wir setzen ACP am Ellenbogen deshalb allenfalls als Baustein neben gezielter Physiotherapie und fokussierter Stoßwellentherapie ein, nicht als eigenständige Behandlung.

Achillessehne, Patellasehne, Schulter, Hüfte, Wirbelsäule

Hier ist die Datenlage dünner als am Knie. Es gibt positive Einzelstudien, insgesamt ist das Bild uneinheitlich, und für die Wirbelsäule fehlt eine belastbare Grundlage ganz. Je weiter wir uns vom Knie entfernen, desto mehr beruht die Entscheidung auf dem Einzelfall und desto zurückhaltender sind wir mit Erwartungen.

Was daraus für Sie folgt

Die Eigenbluttherapie ist eine gut verträgliche Option für ausgewählte Situationen, in denen die Basistherapie ausgeschöpft ist. Eine sichere Wirkung kann Ihnen niemand zusagen, und wer das tut, geht über die Daten hinaus. Gesichert ist dagegen etwas anderes: Die S3-Leitlinie Gonarthrose empfiehlt die angepasste Bewegungstherapie bei Kniearthrose mit dem höchsten Empfehlungsgrad. Eine Injektion ohne begleitendes Training ist deshalb aus unserer Sicht selten sinnvoll investiertes Geld.

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Was ACP und PRP sind – und was sie nicht sind

Aus Ihrem eigenen Blut gewinnen wir ein Plasma mit vielen Blutplättchen und spritzen es gezielt in ein Gelenk oder an eine gereizte Sehne. Blutplättchen enthalten Wachstumsfaktoren und Botenstoffe, die der Körper auch bei der Wundheilung einsetzt. Die Überlegung dahinter: Diese Botenstoffe sollen Entzündung und Schmerz dämpfen und dem Gewebe bessere Bedingungen für die Reparatur geben. Ob dieser Mechanismus im Gelenk tatsächlich zu einem messbaren klinischen Vorteil führt, ist – siehe oben – nicht abschließend geklärt.

PRP steht für plättchenreiches Plasma (Platelet Rich Plasma) und ist der Oberbegriff. ACP steht für autologes conditioniertes Plasma, eine standardisierte Form von PRP, die in einem geschlossenen System hergestellt wird. ACP-Therapie, PRP-Behandlung und orthopädische Eigenbluttherapie nutzen dasselbe Prinzip.

Klar abzugrenzen ist die orthopädische Anwendung von der ästhetischen: Unter „PRP-Behandlung“ finden Sie im Netz vor allem Angebote für Haut und Haare. Damit hat die Behandlung eines Gelenks oder einer Sehne nichts zu tun. Und noch eine Klarstellung: Verlorenen Knorpel lässt die Behandlung nicht nachwachsen.

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Wann wir dazu raten – und wann wir abraten

Die Eigenbluttherapie ist bei uns nicht der erste Schritt, sondern kommt infrage, wenn Bewegungstherapie, Physiotherapie und angepasste Belastung nicht ausgereicht haben. Vor jeder Injektion steht die orthopädische Untersuchung, oft ergänzt durch Ultraschall oder vorhandene Bildgebung.Weiterhin kommt sie in der Präventivmedizin ins Gespräch, hier geht es um vorsorgende Maßnahmen, um ggf einen Fortschritt des Verschleißes zu verlangsamen.

Situationen, in denen wir sie besprechen

  • Knie: Kniearthrose (Gonarthrose) im Stadium II bis III, Knorpelschäden ohne tiefe Defekte, degenerative Meniskusreizungen, Patellaspitzensyndrom, Läuferknie, Nachbehandlung nach einer Arthroskopie.
  • Schulter: Teilrisse der Rotatorenmanschette ohne OP-Indikation, chronische Reizung der Supraspinatussehne, Impingement-Syndrom mit chronischer Schleimbeutelreizung, milde bis mittelschwere Schulterarthrose. Nachbehandlung einer Rotatorenmanschetten-Rekonstruktion.
  • Sehnen: Tennisellenbogen und Golferellenbogen, wenn Physiotherapie und Bandage nicht reichen; Beschwerden der Achillessehne; chronische Reizung der Patellarsehne.
  • Hüfte und Sprunggelenk: beginnende Hüftarthrose (Coxarthrose), chronische Reizzustände am Sprunggelenk, Reizungen der Sehnenansätze in der Leiste – mit der Einschränkung, dass hier weniger Studien vorliegen.
  • Sportlerinnen und Sportler, die kein Kortison möchten oder an einer Sehne bereits mehrfach Kortison erhalten haben. Wir verbinden die Behandlung dann mit einem Plan für die Rückkehr in den Sport.

Situationen, in denen wir abraten

  • Sehr fortgeschrittene Arthrose (Grad IV, der Knochen liegt großflächig frei). Hier ist von einer Injektion wenig zu erwarten.
  • Unbehandelte mechanische Ursache wie eine Achsfehlstellung, ein Kraftdefizit oder eine Fehlbelastung beim Laufen. Ohne Korrektur bringt auch die Injektion wenig.
  • Akute Infektion im Gelenk oder an der Haut der Einstichstelle.
  • Bestimmte Blut- und Gerinnungserkrankungen, etwa ein stark verminderter Blutplättchenwert, außerdem laufende Chemotherapie, Schwangerschaft oder hochaktive rheumatische Entzündung.
  • Die Erwartung, dass Knorpel nachwächst oder eine Operation sicher vermieden wird.

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Wie die Behandlung bei uns abläuft

1. Voruntersuchung

Wir besprechen Ihre Beschwerden und sehen vorhandene Röntgen- oder MRT-Bilder an, häufig ergänzt durch einen Ultraschall. Erst danach entscheiden wir gemeinsam, ob die Behandlung zu Ihrem Befund passt.

2. Aufklärung und Kostenplan

Sie erhalten eine mündliche und schriftliche Aufklärung über Nutzen, Grenzen, Risiken und Alternativen sowie den Kostenüberblick nach GOÄ.

3. Blutentnahme und Aufbereitung

Aus der Armvene entnehmen wir 15 bis 20 Milliliter Blut in ein geschlossenes System. In der Zentrifuge wird das plättchenreiche Plasma in 5 bis 10 Minuten von den übrigen Blutbestandteilen getrennt, ohne Kontakt zu Luft oder fremden Stoffen.

4. Injektion

Das Plasma spritzen wir unter sterilen Bedingungen in das Gelenk oder an den Sehnenansatz. Auf Wunsch betäuben wir die Haut vorher. Die Eigenbluttherapie führt Dr. med. Christian Fluck durch, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie.

5. Nach der Behandlung

Sie können die Praxis direkt wieder verlassen. In den ersten 24-48 Stunden meiden Sie schwere körperliche Belastung, Sauna und Alkohol. Leichte Bewegung ist sofort möglich, Sport in gewohnter Intensität meist nach drei bis fünf Tagen.

6. Die Serie und die Kontrolle

Üblich sind drei Behandlungen im Abstand von 7 bis 14 Tagen; bei Reizungen am Sehnenansatz reichen oft zwei, bei ausgeprägter Arthrose können fünf sinnvoll sein. Die Wirkung baut sich schrittweise auf und lässt sich meist 6 bis 12 Wochen nach der letzten Injektion beurteilen. Zu diesem Zeitpunkt planen wir eine Kontrolle – auch um zu entscheiden, ob eine Fortsetzung überhaupt sinnvoll ist.

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ACP, Kortison oder Hyaluronsäure: Was unterscheidet sie?

  • Kortison wirkt schnell gegen Entzündung und Schmerz. Im Knie hält der Effekt laut S3-Leitlinie nur kurz an, meist zwei bis zehn Wochen. An Sehnen kann wiederholtes Kortison das Gewebe schwächen.
  • ACP/PRP wirkt langsamer und zielt auf einen längeren Effekt. Viele Patienten bemerken eine Veränderung erst nach einigen Wochen – wenn sie eintritt.
  • Hyaluronsäure soll die Gelenkflüssigkeit ergänzen. Die S3-Leitlinie Gonarthrose gibt dafür wegen widersprüchlicher Studien keine Empfehlung ab. Mehr im Beitrag Hyaluronsäure ins Knie.

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Risiken und Nebenwirkungen

Weil nur körpereigenes Material ohne Kortison und ohne Zusätze verwendet wird, sind allergische Reaktionen praktisch ausgeschlossen und die Verträglichkeit ist gut. Möglich sind:

  • Spannungsgefühl oder Schmerzen für 24 bis 48 Stunden nach der Injektion
  • vorübergehende Rötung oder leichte Schwellung an der Einstichstelle, ein Bluterguss an der Entnahmestelle
  • sehr selten eine Infektion, wie bei jeder Injektion – deshalb arbeiten wir unter sterilen Bedingungen

Über alle Risiken klären wir Sie vor der ersten Injektion persönlich auf. Bringen Sie bitte Ihren Medikamentenplan mit, vor allem wenn Sie Blutverdünner einnehmen.

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Termin in Köln: Praxis im Agnesviertel

Die ACP/PRP-Eigenbluttherapie führen wir in unserer Praxis in der Riehler Str. 36, 50668 Köln, im Agnesviertel durch. Mit Bus und Bahn fahren Sie bis zur KVB-Haltestelle Ebertplatz, mit dem Auto erreichen Sie das Parkhaus über die Einfahrt in der Wörthstraße. Zu uns kommen Patientinnen und Patienten aus Neustadt-Nord, Nippes, Riehl, Ehrenfeld, Deutz, Mülheim und der Innenstadt sowie aus Leverkusen, Bergisch Gladbach, Pulheim, Frechen, Hürth, Brühl, Dormagen und Bonn.

Eine Überweisung brauchen Sie nicht. Bringen Sie vorhandene Röntgen- oder MRT-Bilder und Ihren Medikamentenplan mit – dann können wir im selben Termin entscheiden, ob die Behandlung zu Ihrem Befund passt.

Termin in Köln: online über Doctolib oder telefonisch unter 0221 95587870.

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Häufige Fragen

Was kostet eine Eigenbluttherapie beim Orthopäden?

In unserer Praxis 150 bis 250 Euro pro Sitzung und 450 bis 750 Euro für eine Serie von drei Sitzungen, abgerechnet nach GOÄ. Was in Ihrem Fall anfällt, hängt von der behandelten Region und der Zahl der Sitzungen ab; den Umfang besprechen wir vorher und Sie erhalten einen schriftlichen Kostenüberblick.

Zahlt die Krankenkasse die ACP/PRP-Behandlung?

Die gesetzliche Krankenkasse zahlt sie nicht – sie ist eine Selbstzahlerleistung (IGeL). Private Krankenversicherungen übernehmen die Kosten in der Regel bei dokumentierter Indikation, die Beihilfe meist anteilig. Die Untersuchung und die Diagnostik vorab sind bei medizinischer Indikation Kassenleistung.

Wirkt die Eigenbluttherapie wirklich?

Die Studienlage ist uneinheitlich. Für die Kniearthrose gibt es Metaanalysen mit positivem Ergebnis und eine große randomisierte Studie ohne Effekt gegenüber Kochsalz; die S3-Leitlinie spricht eine bedingte Kann-Empfehlung für den nachgelagerten Einsatz aus. Für den Tennisellenbogen fand eine Cochrane-Übersicht gegenüber Scheininjektion keinen klinisch bedeutsamen Vorteil. Eine sichere Wirkung kann Ihnen deshalb niemand zusagen.

Wie viele Sitzungen brauche ich?

Meist drei im Abstand von 7 bis 14 Tagen. Bei Sehnenreizungen reichen mitunter zwei, bei ausgeprägter Arthrose können fünf sinnvoll sein.

Wie schnell wirkt die Behandlung?

Nicht sofort wie eine Kortisonspritze. Die Wirkung baut sich über Wochen auf und lässt sich meist 6 bis 12 Wochen nach der letzten Injektion beurteilen.

Tut die Behandlung weh?

Die Blutentnahme fühlt sich an wie eine normale Blutabnahme. Die Injektion kann ein kurzes Druckgefühl verursachen; auf Wunsch betäuben wir die Haut vorher.

Was ist der Unterschied zwischen ACP und PRP?

PRP ist der Oberbegriff für plättchenreiches Plasma. ACP ist eine standardisierte Form davon mit geringerer Plättchenkonzentration. In Metaanalysen zur Kniearthrose schnitt leukozytenarmes Plasma, zu dem ACP gehört, günstiger ab als leukozytenreiches.

Kann ich nach der Injektion Sport machen?

Leichte Bewegung sofort. 48 Stunden sollten Sie intensive Belastung, Sauna und Alkohol meiden; Sport in gewohnter Intensität ist meist nach drei bis fünf Tagen möglich.

Kann die Eigenbluttherapie eine Operation ersetzen?

Nein. Bei leichter bis mittelgradiger Arthrose oder beginnenden Sehnenschäden kann sie Teil einer konservativen Behandlung sein. Ob sich eine Operation dadurch hinauszögern lässt, ist nicht vorhersagbar, und bei fortgeschrittenen Schäden ist sie kein Ersatz.

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Termin in Köln: online über Doctolib oder telefonisch unter 0221 95587870. Sprechzeiten: Mo, Di, Do 8–18 Uhr, Mi, Fr 8–13 Uhr.

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