Schulterschmerzen – Capsulitis, Impingement und Rotatorenmanschettenläsion

Schulterschmerzen gehören zu den häufigsten Beschwerden des Bewegungsapparates. Viele Patientinnen und Patienten stoßen dabei auf Begriffe wie Capsulitis, subacromiales Impingement oder Rotatorenmanschettenläsion. Diese Diagnosen beschreiben unterschiedliche Erkrankungen des Schultergelenks, die ähnliche Symptome verursachen können. Die Schulter ist eines der beweglichsten Gelenke des menschlichen Körpers. Gleichzeitig ist sie dadurch besonders anfällig für Überlastung, Verschleiß oder Verletzungen.

Capsulitis – Entzündung der Schultergelenkkapsel

Die Capsulitis, auch Capsulitis adhaesiva oder „Frozen Shoulder“ genannt, beschreibt eine Entzündung und Verdickung der Gelenkkapsel des Schultergelenks. Viele Betroffene suchen nach Begriffen wie Schultergelenkkapsel Entzündung, wenn Schmerzen und Bewegungseinschränkungen auftreten.

Typisch für eine Capsulitis sind zunehmende Schulterschmerzen sowie eine deutliche Einschränkung der Beweglichkeit. Betroffene haben häufig Schwierigkeiten, den Arm über Schulterhöhe zu heben oder bestimmte Alltagsbewegungen auszuführen.

Die Erkrankung entwickelt sich meist schleichend und kann über mehrere Monate bestehen. Mehr zum Thema finden Sie hier.

Subacromiales Impingement – Einengung im Schultergelenk

Beim subacromialen Impingement kommt es zu einer mechanischen Einengung im Bereich unter dem Schulterdach. In diesem Raum verlaufen wichtige Sehnen der Rotatorenmanschette.

Wenn dieser Raum enger wird, können Sehnen und Schleimbeutel bei bestimmten Bewegungen eingeklemmt werden. Dies führt häufig zu Schmerzen beim Heben des Arms oder bei Überkopfbewegungen.

Viele Patientinnen und Patienten bemerken Schmerzen insbesondere bei seitlichen Armbewegungen oder beim Anheben von Gegenständen.

Rotatorenmanschettenläsion – Verletzung der Schultermuskeln

Die Rotatorenmanschette besteht aus mehreren Muskeln und Sehnen, die den Oberarmkopf im Schultergelenk stabilisieren. Eine Rotatorenmanschettenläsion beschreibt eine Schädigung dieser Sehnenstruktur.

Solche Läsionen der Rotatorenmanschette können durch Verschleiß, Überlastung oder Verletzungen entstehen. Typische Symptome sind Schmerzen beim Heben des Arms, Kraftverlust im Schulterbereich oder nächtliche Schmerzen.

In manchen Fällen kann auch ein Riss der Sehne auftreten, der zu einer deutlichen Einschränkung der Schulterfunktion führt.

Unterschied zwischen Capsulitis, Impingement und Rotatorenmanschettenläsion

Obwohl diese Erkrankungen ähnliche Symptome verursachen können, unterscheiden sie sich in ihrer Ursache.

Bei der Capsulitis steht eine Entzündung der Gelenkkapsel im Vordergrund. Beim Impingement kommt es zu einer mechanischen Einengung unter dem Schulterdach. Eine Rotatorenmanschettenläsion betrifft dagegen direkt die Sehnen der Schultermuskulatur.

Eine genaue orthopädische Untersuchung hilft dabei, die Ursache der Beschwerden zu bestimmen.

Wann sollte eine orthopädische Untersuchung erfolgen?

Eine ärztliche Abklärung ist sinnvoll, wenn Schulterschmerzen über längere Zeit bestehen, die Beweglichkeit eingeschränkt ist oder Schmerzen auch nachts auftreten.

Auch nach einem Sturz oder einer Verletzung der Schulter sollte eine orthopädische Untersuchung erfolgen, um strukturelle Schäden auszuschließen.

Capsulitis, subacromiales Impingement und Rotatorenmanschettenläsion gehören zu den häufigsten Ursachen für Schulterschmerzen. Obwohl die Beschwerden ähnlich erscheinen können, unterscheiden sich die zugrunde liegenden Veränderungen.

Eine präzise orthopädische Untersuchung hilft, die Ursache der Beschwerden zu erkennen und geeignete Behandlungsmaßnahmen zu planen. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin.

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